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Wissenswertes
über staatliche Fördermittel - schließlich ist es IHR Geld
Letzte Meldung:
Ab sofort unterstützt die
Bundesregierung mit ihrem energetischen Gebäudesanierungs-Programm
"Wohnraum Modernisieren" den Austausch alter Fenster. Der Einbau neuer
Energiesparfenster aus
PVC zählt zu den "ÖKO-PLUS-Maßnahmen", die alle Aktivitäten zur
Modernisierung und Instandsetzung
umfassen.
Äußerst günstig
ist die Finanzierung, wie die KfW-Bankengruppe mitteilt. Bei einer Laufzeit von
20 Jah-
ren beträgt der effektive Jahreszins nur 2,02% pro Jahr. Der Förderhöchstbetrag
liegt bei 50.000 Euro pro
Wohneinheit.
"Wir freuen uns, dass die Bundesregierung dem Einbau wärmedämmender
Fenster den gleichen Stellen-
wert einräumt wie anderen energetischen Maßnahmen. Denn moderne
PVC-Fensterprofile mit beschich-
teten Isoliergläsern senken die Energiekosten beträchtlich", erklärt
Werner Preusker, Sprecher von PVCplus.
Ein weiterer Vorteil: Wer in diesem Jahr neue Kunststoff-Fenster einsetzt,
bezahlt bis Ende 2006 die günsti-
gere Mehrwertsteuer von 16%.
Auch im CO2-Gebäudesanierungsprogramm, das verschiedene Maßnahmenpakete
umfasst, hat der
Fenstertausch seinen festen Platz. Hier reduzierte die Bundesregierung den
Zinssatz für die Finanzierung
bei 20-jähriger Laufzeit auf effektiv 1% pro Jahr. Die Förderung umfasst jetzt
auch neuere Gebäude, die
bis Ende 1983 fertig gestellt wurden. Außerdem soll das Programm nicht nur für
Wohngebäude, sondern
auch für Wohnheime sowie Alten- und Pflegeheime gelten. Weitere Fördermöglichkeiten
enthält das
Programm "Ökologisch Bauen" für die Errichtung besonders
energiesparender Gebäude. Insgesamt sind
ca. 1,4 Milliarden Euro Fördervolumen für die CO2-Gebäudesanierung
vorgesehen.
Fenster mit Einfachverglasung oder ältere Isolierglasfenster verschwenden viel
Energie und haben einen
hohen CO2-Ausstoß zur Folge. Das gilt sogar für Fenster neueren Einbaudatums.
Bis 1994 kamen vorwiegend
unbeschichtete Isolierverglasungen zum Einsatz, die heute energetisch veraltet
sind. Schätzungsweise
380 Millionen Fenstereinheiten sind in Deutschland sanierungsbedürftig. Moderne
PVC-Fenster reduzieren die
Energieleistung unter Umständen so stark, dass ein kleinerer Brenner zum Heizen
reicht. Außerdem steigert
die Modernisierung den Wert von Gebäuden. Wer den Verkauf oder die Vermietung
seiner Immobilie plant,
muss schon bald einen Energiepass vorlegen. Er informiert detailliert über den
Wärmeschutz und den Ener-
giebedarf des Hauses. Damit entscheidet er maßgeblich über die Konkurrenzfähigkeit
einer Immobilie.
Etwa 55% aller in Deutschland verkauften Fenster-Profile bestehen aus PVC. Der
Vorteil hierbei ist, dass
die Kunststoff-Rahmen während ihrer etwa 50-jährigen Lebensdauer keinen neuen
Anstrich benötigen und
daher im Vergleich zu Lösungen aus anderen Materialien sehr wirtschaftlich
sind.
Vielseitige Formen und Farben ermöglichen einen großen Gestaltungsspielraum
bei Neu- und Altbauten.
Dabei steht das RAL-Gütezeichen für die hohe Qualität bei Rohstoffen,
Herstellung und Montage. Auch unter
ökologischen Aspekten sind Kunststoff-Fenster eine gute Investition. Ausgebaute
Alt-Fenster lassen sich pro-
blemlos verwerten und zu neuen PVC-Profilen verarbeiten.
KFW: Drei Förderprogramme aufgelegt
Neben dem unveränderten
KfW-Wohneigentumsprogramm und dem KfW-CO2 Gebäudesanierungs-
programm werden drei neue Programme angeboten:
1. Wohnraum Modernisieren:
Aus diesem Programm vergibt die KfW Förderbank Darlehen zur Finanzierung von
klimaschutz-
relevanten Maßnahmen (ÖKO-PLUS) und allgemeinen Modernisierungsmaßnahmen
(STANDARD)
in allen bestehenden Wohngebäuden.
Finanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten. Der Zinssatz richtet
sich nach dem Anteil
für STANDARD- bzw. ÖKO-PLUS-Maßnahmen an dem Kredit aus diesem
Programm. Je höher der
Kreditanteil für ÖKO-PLUS-Maßnahmen, umso günstiger der Zins.
Zu den STANDARD Maßnahmen gehören u. a.
Fenstererneuerung, Sanitärinstallation,
Fußböden
und Einbau von Standardheizungstechnik.
ÖKO-PLUS-Maßnahmen sind die Dämmung der Außenwände, des Daches und der
Kellerdecke
sowie Erneuerung der Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung
und Nah-/Fernwärme.
Kombinationen der Maßnahmen sind auch möglich.
Es gibt drei Kategorien: STANDARD, MIX und ÖKO-PLUS. Die Variante MIX gilt für
Investitionen
deren Kreditanteil von ÖKO-PLUS-Maßnahmen an dem Gesamtkredit mindestens 1/3
und höchstens
2/3 beträgt. Der maximale Kreditbetrag ist 100.000 EUR je Wohneinheit.
Für umfassende Klimaschutzmaßnahmen ("Maßnahmenpakete") an Gebäuden,
die vor 1979 errichtet
wurden, steht das aus Bundesmitteln verbilligte KfW-CO2- Gebäudesanierungsprogramm
auch weiterhin
zur Verfügung.
2. Solarstrom Erzeugen: Für die Finanzierung von kleineren
Photovoltaik-Investitionen bietet die
KfW Förderbank ein separates, einfach konzipiertes Programm an. Der Kredithöchstbetrag
liegt
bei 50.000 EUR. Es steht mit Ausnahme von Kommunen allen Antragstellern offen.
Anlagen mit einem Kreditbedarf von über 50.000 EUR, die gewerblich betrieben
werden, werden
im ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm und KfW-Umwelt-Programm mitfinanziert.
Der Zinssatz
würde bei einer Laufzeit des Kredites von 10 Jahren, 2 tilgungsfreien
Anlaufjahren und einer Zins-
bindung von 10 Jahren nom. 3,20 % p. a. und eff. 3,99 % p.a..
3. Ökologisch Bauen: In diesem Programm werden energetisch hochwertige
Neubauten gefördert.
Die Passivhäuser sowie KfW-Energiesparhäuser 40 und 60, die bisher im KfW
CO2-Gebäudesanie-
rungsprogramm bzw. im KfW-Programm zur CO2-Minderung mitfinanziert wurden,
werden bei
unveränderten Bestimmungen zusammengefasst. Der Zinssatz bei den
KfW-Energiesparhäusern
60 beträgt ab 01.01.2005 für ein Darlehen mit 20 Jahren Laufzeit, 3
tilgungsfreien Anlaufjahren
und 10 Jahren Zinsbindung nom. 3,05 % p.a. und eff. 3,63 % p.a. Für die aus
Bundesmitteln
zinsverbilligten KfW-Energiesparhäuser 40 und Passivhäuser beträgt der
Zinssatz nom. 2,15 % p.a.
und eff. 2,69 % p.a..
Die Verwendungszwecke aus dem derzeitigen KfW-Programm zur CO2-Minderung finden
sich
vollumfänglich in den neuen Programmen wieder. Anträge können ab sofort bei
allen Banken
und Sparkassen gestellt werden.
Interessierte erhalten weitere Beratung im Informationszentrum der KfW Förderbank
(zum Ortstarif). Tel.: 01801 / 335577 oder unter www.kfw-foerderbank.de.
Förderprogramme jetzt auch für mittelständische Unternehmen
Grundsätzlich
ist eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau nur möglich, wenn
der
Bauherr zu Beginn des Bauvorhabens den Antrag einreicht. Unter
gewissen Umständen werden die
Fördermittel zugestanden, wenn es sich noch in einem sehr frühen
Stadium befindet. Nach Angaben
des KfW ist diese Regelung unerlässlich, weil die Förderung nur
als Anreiz wirkt, wenn der Bau noch
nicht realisiert ist. Für mittelständische Unternehmen sind vor
allem zwei Programme interessant:
1. Das Mittelstandsprogramm fördert die Errichtung gewerblicher
Immobilien (incl. Grundstück) mit
günstigen Zinskonditionen. Voraussetzung:
Es muss sich um ein mittelständisches Unternehmen
im Sinne der KfW-Kriterien handeln, dessen
konsolidierter Jahresumsatz 500 Mio. € nicht übersteigt.
2. Nach dem KfW-Umweltprogramm ist der Zinssatz für Kredite noch
etwas günstiger. Bei Gebäuden,
die nach den Vorgaben der EnEV oder nach
Passivhaus-Standard errichtet werden, ist eine hundert-
prozentige Anrechnung der gesamten Baukosten
(ohne Grundstück) als Umweltinvestition möglich.
Davon können mittelständisch Unternehmen, mit
einem konsolidierten Jahresumsatz bis 500 Mio. €
etwa drei Viertel, solche mit einem
konsolidierten Jahresumsatz über 500 Mio. € zwei Drittel aus dem
Programm finanziert bekommen.
Erreicht ein Gebäude im Ganzen den Passivhaus-Standard nicht,
können Einzelmaßnahmen bewertet
werden. Beispielsweise können die Kosten additiver
Umweltmaßnahmen wie etwa die Wärmedämmung
eines Gebäudes als Umweltinvestition angerechnet werden. Im
Kreditantrag genügt die formlose Charak-
terisierung der Maßnahme.
Mehr Geld
für den Bau von Passivhäusern
Die bestehende
Passivhaus-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist jetzt
entscheidend
verbessert worden: Die Bundesregierung stellt zusätzlich 160
Millionen Euro pro Jahr bereit, mit denen
die Fördermöglichkeiten bei der Gebäudesanierung und bei den
besonders energieeffizienten
Passivhäusern ausgeweitet werden. Pro Passivhaus-Wohneinheit
beträgt die Kreditsumme weiterhin
50.000 EUR, die Zinssätze für Bauherren sind jetzt aber noch
günstiger: Bei einer Laufzeit von 20 Jahren
mit drei tilgungsfreien Anlaufjahren beträgt der Zinssatz derzeit
3,10 % p.a. nominal, bzw. 3,14 % p.a.
effektiv. Der Barwert der Förderung ist damit auf ca. 8.000 EUR
angehoben worden.
Dr. Wolfgang Feist, Leiter des
Passivhaus Institutes, begrüßt die verbesserte Förderung für Passivhäuser:
"Mit der neuen Passivhaus-Förderung lohnt sich ein Passivhaus
für Bauherren ab der ersten Minute, hoher
Wohnkomfort und lebenslang extrem niedrige Energiekosten sind dabei
schon inklusive. So wird das ener-
gieeffiziente Bauen zu einem Gewinn nicht nur für die Umwelt,
sondern auch für das Portemonnaie." Ent-
scheidend dabei ist, dass die hohe Ausführungsqualität weiter
beibehalten wird.
Das Passivhaus Institut rechnet damit,
dass sich durch das neue Förderprogramm die hohe Steigerungsrate
von 100 % beim Bau von Passivhäusern fortsetzt. Dadurch kann auch
bei den Passivhaus-Komponenten wie
Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung und Fenstern mit
Dreifach-Wärmeschutzverglasung mit höheren
Stückzahlen gerechnet werden. Über 3.000 Passivhäuser gibt es
schon in Deutschland, nicht nur als Wohn-
gebäude, sondern auch als Schulen, Kindergärten, Turnhallen,
Büro- und Fabrikgebäude.
Der Kreditantrag kann bei jeder Bank oder Sparkasse gestellt
werden. Diese leitet den Antrag weiter an die
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Informationszentrum
Palmengartenstraße 59
60325 Frankfurt
Tel. (0 69) 74 31-0 (oder zum Ortstarif: 0180 - 1335577)
Fax (0 69) 74 31-29 44
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Fax (0 30) 2 02 64-1 88
Internet: www.kfw.de

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