Heinzmann-Stichwortverzeichnis
Wissenswertes
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Umweltfreundlichkeit
Die Ökologie wird bei
der Werkstoffauswahl entsprechend Ihrer Bedeutung berücksichtigt. Durch
Umbau oder Abriss nicht mehr verwendete Fenster,
Türen und Rollläden können in einem
hochmodernen Recycling-Werk in Thüringen
wiederverwertet werden. Dort werden aus alten
PVC-Bauelementen wieder neue hochwertige Produkte. Im
Bereich Rollladen werden bei den
Aluminiumprofilen nur FCKW-freie Polyurethanschäume
verwendet.
U-Wert
Hat den bisher gültigen k-Wert im Zuge
der europäischen Vereinheitlichung ersetzt (U-value).
VSG
ist ein
splitterbindendes Glas. Das bedeutet, bei Bruch einer VSG-Scheibe haften die Bruch-
bzw. Splitterstücke auf einer Folie. Somit können
keine scharfkantigen Glassplitter entstehen. Der
Einbau erfolgt raumseitig.
Verglasungsdichtung
Gummi aus APTK/EPDM, der sichtbar zwischen Fensterglas und Rahmen
liegt. Er dichtet ab und dient
dem Bruchausgleich, indem er das Glas bei starkem Windeinfall
stabilisiert.
Verriegelung
Sammelbegriff für alle Schließpunkte eines Fensters.
Versiegelung
Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk
Verstärkung
Im Fenster- und
Türenbereich wird die systemgerechte Verstärkung aus sendzimierverzinktem Stahl
in alle Flügel und Rahmen eingebracht und verschraubt.
Dadurch garantiert Heinzmann ideale Statik
und Sicherheit.
Vorsatz-Rollladenkästen
Diese Kasten-Variante, meist aus Aluminium gefertigt,
kann entweder direkt auf der Außenseite des
Fensters oder auf der Außenwand des Hauses befestigt
werden. Durch die mögliche Montage auf der
Außenwand ist eine Nachrüstung möglich.
Vorbereitung zum Fensterwechsel
Der Fensterwechsel
wird von geschultem Personal fachgerecht und schnell erledigt. Es bedarf außer
Abhängen der Gardinen und Schaffen von Arbeitsraum
keiner besonderen Vorbereitung.
Wärmedämmung
Energieverluste durch
überalterte Fenster und Türen lassen sich heute problemlos stoppen.
Zukunftssichere Fenstersysteme kommen aufgrund ihrer
wärmedämmenden Eigenschaften der
Forderung nach Energieeinsparung und erhöhtem
Umweltschutz entgegen. Dabei bilden Isoliergläser,
Dichtungssysteme und Mehrkammerrahmen eine wirksame
Einheit.
Wärmeschutzglas (Warmglas)
Isolierglasscheibe
mit einer Edelmetallbeschichtung einer Scheibenfläche zusätzliche Edelgasfüllung,
der den Temperaturaustausch behindert.
Wärmeschutzverordnung
Das grundlegende Ziel
der ab 01.01.1995 gültigen Wärmeschutzverordnung besteht in der
Reduzierung der Heizenergie um 30 %, um den damit
verbunden CO²-Ausstoß zu verringern. Kam
bisher das Bauteileverfahren zur Anwendung, d.h.
definierte k-Werte von Wand- und Fensterflächen
durften nicht überschritten werden, so ist in
Zukunft ein bestimmter Heizwärmebedarf pro m³ Gebäude
im Neubau der ausschlaggebende Parameter. Mit
zunehmender Dämmung wird der Anteil an
Heizenergie zurückgehen und der Anteil an
Lüftungstechnik steigen.
Wandstärken
Stabile Wandstärken
und Querstege vermeiden den Verzug der Profile. Stabile Wandstärken
und Querstege
vermeiden den Verzug der Profile.
Werkstoffe
Bei der Beurteilung
des Werkstoffes fallen folgende Kriterien ins Gewicht: Holz besitzt gute Isolier-
und Festigkeitswerts, ist jedoch auf Dauer
wartungsintensiver als PVC oder Aluminium. Aluminium
hat in statischer Hinsicht gegenüber Holz und PVC
Vorteile, ist wartungsfrei und verfügt aufgrund der
höheren Leitfähigkeit aber über geringere
wärmedämmende Eigenschaften. PVC ist wartungsfrei und
weist gute Isolations- und Festigkeitswerte auf.
Wetterschenkel
Zusatzprofil an Fenstern und Türen, das verhindern
soll, das ablaufendes Regenwasser zwischen Flügel
und Rahmen laufen kann.
Windlastzone
Im Rahmen der DIN EN 122216 hat der deutsche Wetterdienst eine Deutschlandkarte
herausgegeben,
die das Land in vier Windlastzonen einteilt. ( z. B. Süddeutschland
Windlastzone 1, Norddeutschland
Windlastzone 2, Küstengebiete Windlastzone 3 und
friesische Inseln und Helgoland Windlastzone 4.)
Windwiderstandsklassen
Im Rahmen der CE-Kennzeichnung von Vorsatzelementen
ist die Windwiderstandsklasse das ent-
scheidende Kriterium. Die vorgeschriebene
Sollwindwiderstandsklasse errechnet sich aus drei
unterschiedlichen Variablen, der Einbauhöhe, dem
Geländetyp und der Windlastzone
lt. Einteilung
des Deutschen Wetterdienstes. Die erreichbare Windwiderstandsklasse
wiederum ergibt sich aus der
Kombination von Elementbreite in Verbindung mit
Rollladenpanzertyp und Schienenart.
Wintergarten
Wintergärten und
Glasanbauten erfreuen sich einer stetig zunehmenden Beliebtheit. Sie bieten
zusätzlichen Wohnraum und tragen zur
Energiegewinnung bei. Bei voller Sonne und hoher
Verdunstung von Wasser durch Pflanzen entsteht
allerdings ein Treibhauseffekt (bis zu 60° C), der
den schönsten Wintergarten unbewohnbar werden
lässt. Entsprechender Sonnenschutz und Belüftung
sind Möglichkeiten, diesen Effekt auszuschalten.
Zarge
synonymer Begriff für Fenster- oder Türblendrahmen.
Zeitschaltuhr
Möglichkeit der
Automatisierung von elektrisch betriebenen Rollladen. Individuelle Programmierbarkeit
nach eigenen Wünschen, schnelles Umschalten zwischen
Sommer- und Winterzeit, astronomischer
Vorprogrammierung nach Sonnenaufgang und
Sonnenuntergang, sowie manuelle Bedienbarkeit,
können jeglichen Zeitpunkt des Auf- und Abwärtsfahrens des Rollladens gewährleisten. Auf Wunsch
auch mit Sonnensensor lieferbar, der je nach
Sonneneinstrahlung den Rollladen bewegt.
Zentrale
Steuerung
Kostengünstige Möglichkeit der Bedienung mehrerer
Rollladenmotore von einer Schaltstelle aus. Eine
Einzelbedienung ist dann nicht möglich.
Zweifarbige Fenster
Auf Wunsch kann Ihr Fenster
auch innen weiß und außen braun oder Dekor bzw. Sonderfarbe gefertigt werden.
Zylinder
Als Bestandteil des Türschlosses dient er dem sicheren
Abschließen des Türelements. Man unterscheidet Profil-
zylinder und Rundzylinder.
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Rechte vorbehalten.
Stand: 08. August 2008.
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