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Lietuviu
| | Wissenswertes
über Energie sparen und Wärmeschutzmaßnahmen
Im Zuge immer weiter steigender Einkaufspreise für fossile Energien und nationale
Steuererhöhungen
erlangt das Thema "Energie sparen" eine immer
größer werdende ökologische und ökonomische
Bedeutung. Zum anderen verstärkt auch die
Bundesregierung Ihre Bemühungen um Einsparungen im
Energiebereich.
Energieeinsparverordnung
EnEV 2007
Die
Energiesparverordnung legt fest, wie ein Gebäude errichtet werden muss, damit die
notwendige
Heizenergie einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet. Die
Inhalte der EnEV beziehen sich pauschal auf
Energieeinsparungen durch Wärmeschutz und
Verbesserung der Anlagentechnik bei fast allen Gebäuden,
die bereits errichtet sind oder noch gebaut
werden. Grundlage ist hierfür der Niedrigenergiehausstandard.
Außerdem soll auch für diese Objekte und
Anlagen ein Energiebedarfsausweis eingeführt werden. Zusätzlich gibt es
verschärfte Anforderungen an Gebäude, die mit
elektronischen Speicherheizsystemen ausgestattet sind.
Bei Neubauten wurden die Mindestanforderungen an
wärmeübertragende Bauteile – gleich ob transparent oder
nichttransparent festgelegt. Die Mindestwerte der
Wärmedurchlasswiderstände nach DIN 4108-6 Teil 2 sind künftig
einzuhalten. Die EnEV in Verbindung mit der DIN
4108-6 fordert für den Bereich Rollladen: Die Luftdurchlässigkeit von
Gurt- und Kurbeldurchführungen darf nicht
schlechter als 0,25 m³/h bei 50 Pa Druckdifferenz sein.
Heinzmann-Gurtführungen entsprechen diesen
Anforderungen.
Ziel ist es, den
Energieverbrauch neu errichteter Gebäude um 25 bis 30 Prozent abzusenken. Die Vergangenheit hat
gezeigt, dass die
Verschärfung der Anforderungen energiesparrechtlicher Vorschriften stets zu höheren Baukosten
geführt hat. Die
ENEV zielt insbesondere auf die Senkung des
Kohlendioxid-Ausstoßes privater Gebäude um bis zu 40%.

Fugendichter
(winddichter) Einbau der Revisionsdeckel (möglicher Nachweis ist der
Blower-door-Test)
Heinzmann-Rollladenabschlussdeckel mit 20 mm
Styropor in den Breiten 105, 140, 160, 180, 220 und 270 mm
entsprechen den Anforderungen.
Dämmen zur Energieeinsparung - Dämmen zum Wohlfühlen
- Dämmen mit Heinzmann.
Harmonisierung europäischer Normen (U ist nicht gleich k)
Die neuen europäischen Normen EN 10077 und EN 12412
beinhalten neue Festlegungen für die Bestimmung
des Wärmedurchgangskoeffizienten für Fenster
und Rahmen. Bei der Bestimmung des U(f) (=U-value frame)
(bisher k(R) K-Wert Rahmen) werden abweichend von
den bislang geltenden Regelungen die Rahmen-
abwicklungsflächen (Oberflächen) statt nur der Bauhöhe
berücksichtigt. Beim Glas U(g) wird auch der
Randverbund in der Energierechnung
berücksichtigt. Somit führen diese
Abweichungen zu höheren
Zahlenwerten in den Tabellen. Der
Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters Uw ist abhängig von den
Werten für Glas, Rahmen,Randbereich Psi und den Abmessungen des Fensters. Die Uw-Werte auf
der
Basis (Uglazing), (Uframe) und Psi liegen bei unveränderter Fensterkonstruktion je nach Rahmenmaterial
um
ca. 0,1 bis 0,3 W/m2K über den bisherigen UF-Werten. Dabei ist der Bemessungswert für Fenster
und
Fenstertüren in der Regel mit der Standardgröße 1,23 m mal 1,48 m festgelegt. Die europäische Normung
gibt für
die Ermittlung drei Möglichkeiten:
1. Ablesen aus einer Tabelle (DIN EN ISO 10077-1:2000-11 - Berechnung mit
Messung)
Die neue DIN V 4108 Teil 4: 2002-02 enthält eine detaillierte Tabelle für die
Uw-Werte.
Den UF-Werten müssen die Korrekturwerte (Bonus/Malus) zugerechnet
werden (siehe Tabelle).
2. Berechnung nach DIN EN ISO 10077-1
3. Messung nach DIN EN ISO 12567-1
|
|
Korrekturwerte
zur Berechnung der
Uw,BW-Bemessungswerte |
|
nicht fremdüberwachte
Gläser nach Anhang B |
+ 0,1
W/(m2K) |
|
fremdüberwachte Gläser
nach Anhang B |
+/- 0,0
W/(m2K) |
|
Korrektur für
wärmetechnisch verbesserten
Randverbund des Glases |
- 0,1
W/(m2K) |
|
Korrekturen für
Sprossen |
|
|
aufgesetzte Sprossen |
+/- 0,0
W/(m2K) |
Sprossen im SZR
einfaches Sprossenkreuz
mehrfache Sprossenkreuze
|
+ 0,1
W/(m2K)
+ 0,2 W/(m2K) |
|
Glas teilende Sprossen |
+ 0,3
W/(m2K) |
Energiespargebot auch für den Altbau
Wohnhäuser halten mehrere Generationen. In
gewissen Abständen stehen daher Maßnahmen zur Instandhaltung und
Modernisierung an. Wer sein Haus mit einem Wärmeschutz
versieht und die Haustechnik auf Stand bringt, kann aus
seinem „Altbau“ sogar ein Niedrigenergiehaus
machen.
Ein Check zu Beginn einer Sanierung verschafft
Klarheit darüber, wie viel Energie ein Altbau verbraucht, wo am
meisten verloren geht und wie lohnend einzelne Maßnahmen
tatsächlich sind. Das Info zeigt die möglichen Maß-
nahmen an der Gebäudehülle und bei der
Haustechnik auf und führt in die grundlegenden Begriffe von Brennwert-
technik bis U-Wert ein. Energetisches Sanieren
lohnt sich besonders dann, wenn ohnehin Modernisierungsarbeiten
anstehen. Eine Checkliste hilft den richtigen
Zeitpunkt zu bestimmen.

Das Energieeinsparpotential im privaten Bereich
ist enorm. Ca. 75 Prozent der in Privathaushalten verbrauchten
Energie werden für das Heizen verwendet. Ein
Teil der Energie zieht ungenutzt durch den Schornstein oder geht
durch schlechtgedämmte Heizkessel und
Rohrleitungen verloren. Energieverlust gibt es durch Wärmeleitung über
Außenwände und Fenster und durch Lüftung der
Wohnräume. Geeignete Energiesparmaßnahmen reduzieren den
Wärmebedarf bestehender Gebäude um bis zu 70
Prozent und steigern die Behaglichkeit für die Bewohner.
Wie auch schon die Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1995
enthält die ENEV 2002 Anforderungen auch für den
Fall, das bestehende Fenster oder
Balkontüren ausgetauscht werden. Darin heißt es, das wenn bei beheizten
Räumen Fenster und Fenstertüren in der Weise erneuert
werden, das einerseits das gesamte Bauteil ersetzt oder
erstmalig eingebaut wird, zusätzliche Vor- oder
Innenfenster eingebaut werden oder die Verglasung bei geeignetem
Rahmen ersetzt wird, die Anforderungen der ENEV
2002 für
das Bauteil Fenster zu beachten sind. Dabei wird für das
gesamte Fenster ein k-Wert von kleiner oder gleich 1,7
W/m²K gefordert. Daraus folgt für die Verglasung ein Höchst-
k-Wert von 1,5 W/m²K (lt. Bundesanzeiger)
Heinzmann
hilft Energie sparen
Ein
guter Wärmeschutz ist die wichtigste Voraussetzung für einen niedrigen
Heizenergiebedarf.
Heinzmann liefert schon heute die technischen
Voraussetzungen von morgen. So werden Fenster und Türen
generell mit Wärmeschutzglas von k=1,1 W/m²K geliefert
und Aufsatzelemente standardmäßig mit dem zwei-
teiligen Wärmeschutzdämmkeil ausgestattet, der
k=1,1 W/m²K. liefert Optional ist auch eine Wärmedämmung
im neuen Aufsatzelement erhältlich, die einen
k-Wert von 0,6 W/m²K aufweist.
Tabelle zur Entwicklung des Wärmeschutzes:
|
Haustyp
|
Altbau |
bis 1993 |
WSchVO
1995 |
Heinzmann-
Novum-Plus |
|
U-Wert (W/m²K)
|
5,2 |
2,6 |
1,6 |
0,8 |
|
jährlicher Heizenergie-
verbrauch pro qm (kWh/m²a)
|
460-615 |
185-260 |
54-100 |
20-50 |
|
entspricht Liter
Heizöl l/m²
|
46-62
 |
18-26
 |
5-10
 |
2-5
|
Richtig
lüften!
 |
Genauso
wichtig, wie Wärmeschutzfenster, die aufgrund
immer weiter
fortschreitender Entwicklung im Bereich Dichtungstechnik immer dichter
werden, ist im Gegenzug das richtige Lüften im Wohnbereich, um die
Entstehung von feuchten Wänden und Schimmelpilzbildung nachhaltig
zu vermeiden. Dabei ist zu beachten, das permanent in Kipp-Stellung
stehende Fenster oder Balkontüre zwar den benötigten Luftaustausch
bewerkstelligen, jedoch die
eigentlich gewünschte Wärmeschutzfunktion
dadurch ad absurdum geführt wird. Deshalb ist es besser durch
sogenanntes "Stosslüften" die Fenster bzw.
Türen voll zu öffnen und die Luft zirkulieren
zu lassen und nach einigen
Minuten wieder zu schließen.
Dabei sollte darauf geachtet werden, die
Heizung während
dieser Lüftungsphase heruntergedreht wird, um
unnötige Energieverluste zu
vermeiden.
|
Wärmeschutz durch Rollläden
Der positive Einfluss von geschlossenen Rollläden
auf den Wärmedurchgang von Fenstern ist schon länger
allgemein anerkannt. Allerdings hat diese Tatsache bisher in der
Wärmebedarfsberechung noch keinen
Niederschlag gefunden, bei der WSVO von 1995 wurde der "Deckelfaktor"
durch Bundesratseinfluss gekippt,
mit dem Hinweis auf das Nutzerverhalten, daß nämlich Rollläden nicht immer
oder nicht vollständig geschlossen
werden. Auch die Energieeinsparverordnung (EnEV) sieht die tageszeitliche
Berücksichtigung von Abschlüssen
nicht vor, da nicht bisher noch nicht normiert ist, wann diese als geschlossen
zu betrachten sind.
Viele Berechnungsregeln sind schon
geschaffen worden, z. B. die DIN EN 13125:2001-10 Abschlüsse
– Zusätzlicher Wärmedurchlasswiderstand – Zuordnung der
Luftdurchlässigkeitsklasse zu einem Produkt oder
die in der EnEV zitierte DIN EN ISO 10077-1:2000-11 Wärmetechnisches Verhalten
von Fenstern Türen und
Abschlüssen – Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten. Durch ihre
internationale Ausrichtung,
die viele Klimazonen und Breitengrade umfasst (und damit unterschiedliche
Tag-Nacht-Zyklen), können diese
Normen jedoch die tageszeitliche Wirkung von Abschlüssen nicht
berücksichtigen. Hier sind nationale Rege-
lungen erforderlich, z. B. könnte
dies in der DIN 4108-4 erfolgen, die zur Zeit als Vornorm vorliegt, also in
absehbarer Zeit überarbeitet wird.
Neueste Untersuchungen, die u. a. vom
Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz durchgeführt
worden sind, haben ergeben, dass ohne besondere Maßnahmen eine Verbesserung des
Wärmeschutzes von
Fenstern durch geschlossene Rollläden in Höhe von 20 % erzielt werden. Diese
Verbesserungen dürfen nicht
ignoriert werden, zudem sie ohne Beeinträchtigung der solaren Wärmegewinne
erzielt werden. Auch das
Argument, dass nicht vollständig geschlossene Rollläden keine Wirkung hätten,
ist durch diese Untersuchungen
widerlegt worden, so erzielt man z. B. mit Vorsatzrollläden bei geöffneten
Lichtschlitzen immerhin noch eine
Verbesserung von ca. 13 %
Stichwortverzeichnis
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