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Rollladensysteme
- Mehr Vorteile als Sie denken!
Rollladen
sind ein wichtiger Teil unseres Hauses!
Rollläden schützen vor Sonne, Regen und Schall, vor unerwünschten Einblicke
und ungebetenen Gästen.
Bei niedrigen Außentemperaturen halten sie die Wärme im
Innenraum und sind darüber hinaus ein viel-
seitiges und dekoratives Gestaltungselement. Der hohe
Innenraum (Rollraum) des Rollladenkastens
ermöglicht die Verwendung vielfältiger verschiedener
Rollladenprofile - aus Kunststoff, Alu, Holz oder
Edelstahl. Neben der klassischen Ausstattung mit manuell zu
handhabenden Rollladengurten ist auch
der Einbau von Elektroantrieben problemlos möglich. In den
meisten Fällen kann dieser auch noch
nachträglich installiert werden. Als weiteres Plus bieten
Rollläden eine erhöhte Diebstahlsicherung,
da das Hochschieben des Panzers von außen durch seinen Lauf
innerhalb der Fensterlaibung, gepaart
mit entsprechenden Verriegelungsvorrichtungen, weitestgehend
vermieden wird.
Ein Bauteil, dessen Bedeutung bei weitem unterschätzt wird, obwohl
diese seit Jahrzehnten bekannt
sind. Es gibt kaum ein vergleichbares System, das
Wärmedämmung
Schalldämmung
Einbruchschutz
Wetterschutz
Sonnenschutz
Sichtschutz |

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in gleicher Art bieten kann, wie der Rollladen.
Rollladenkästen:
Leistungsstarke Energiesparer
Der Rollladenkasten ist ein modernes Bauteil, das heute in den allermeisten
Fällen als Fertigelement
montiert wird. Fachgerecht montiert, erfüllt er
sämtliche aktuellen Anforderungen an den Wärme- und
Schallschutz sowie an die Luftdichtheit von Gebäuden.
Arten von Rollladenkästen
Sturzkästen
Diese Kästen werden in verschiedenen
Ausführungsformen als U- oder L-förmige Hohlkörper hergestellt.
Aufgrund der geforderten Wärmedämmung finden
hauptsächlich Leichtbauplatten, Faserplatten und andere
gut dämmende Baustoffe Verwendung. Die
Rollladenkästen werden schon beim Mauern der Außenwände
in das Gebäude eingesetzt.
Rollladen-Aufsatzkästen
Diese, meist aus Kunststoff, aber auch aus anderen
Materialien gefertigten Kästen, werden in der Regel
fest verbunden mit dem Fenster- bzw. Türelement - als
so genannte Komplettelemente - geliefert und
montiert, können aber auch noch auf der Baustelle mit
den Bauteilen kombiniert werden.
Vorsatz-Rollladenkästen
Diese Kasten-Variante, meist aus Aluminium gefertigt,
kann entweder direkt auf der Außenseite des Fensters
oder auf der Außenwand des Hauses befestigt werden.
Durch die mögliche Montage auf der Außenwand ist
eine Nachrüstung möglich.
Optische Vorteile
Durch die Integration der Rollladenkästen in die Außenwand
sind optisch elegante Lösungen ohne
Beeinträchtigung der Fassadengestaltung und der Größe
der Fensterflächen möglich. Gleichzeitig
wird damit die Verwitterung und Verschmutzung des
Kastens vermieden. Die verschiedenen
Beplankungen der Rollladenkästen bzw. Grundmaterialien
gewähren die homogene Anpassung
an die Wandbauart und sichern eine einwandfreie
Putzhaftung.
Rollladen
als Energiesparer
Heute werden die wärmetechnischen und energieeinsparenden
Eigenschaften von Rollläden seitens
der Planer und Architekten anerkannt. Vorurteile, die früher
meist aus wärmetechnischer Sicht
bestanden, konnten abgebaut werden. Zu Zeiten, als
Energieeinsparung noch kein Thema war
und Fenster noch mit Einfachglas ausgestattet wurden, fehlte
in den Rollladenkästen meist die
Wärmedämmung. Die aus einfachen Plattenkonstruktionen
aufgebauten Rollladenkästen ließen
viel wertvolle Energie entweichen. Heutige, hochwärmedämmende
Komplett-Konstruktionen
erfüllen bei entsprechender Ausstattung und fachmännischer
Montage sämtliche von der
Energieeinsparverordnung vorgegebenen Wärmeschutz- und
Dichtheitsanforderungen.
Rollladenkästen in der Energieeinsparverordnung (EnEV)
Damit Rollladenkästen den Anforderungen der
Energieeinsparverordnung genügen, müssen ihre
Kopfstücke und Auflagen wärmegedämmt sein und der
Rollladenkasten fugendicht eingebaut werden.
Die wärmegedämmte Revisionsklappe soll mit einer
umlaufenden Dichtung ausgestattet und die
Gurtführung weitgehend winddicht sein. Mit Rollladenkästen
älterer Bauart sind diese Anforderungen
nicht mehr zu erfüllen.
In der EnEV und den dazugehörigen Normen sind die
Anforderungen an die Dichtheit von Rollladen-
kästen zwar nicht verschärft worden, künftig wird jedoch
verstärkt auf dieses Detail geachtet. Dies gilt
vor allem, wenn zu erwarten ist, dass eine Luftdichtigkeitsprüfung
durchgeführt werden soll, um den
Bonus bei der Berechnung des Heizwärmebedarfs nach EnEV zu
erhalten. Spezielle Werte werden
in der EnEV nicht angegeben. Es heißt dort lediglich:
"Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen,
dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich
der Fugen dauerhaft luftundurchlässig
entsprechend dem Stand der Technik abgedichtet ist."
Diese Forderung galt auch schon vor der
Einführung der Energieeinsparverordnung.
Hinsichtlich des U-Werts von Rollladenkästen werden in der
EnEV ebenfalls keine exakten Angaben
gemacht. Allerdings werden in Paragraf 15 als anerkannte
Regeln der Technik auch Normen aufgeführt,
auf die in DIN 4108 mehrmals verwiesen wird. Da im Teil 2
dieser Norm vom März 2001 Mindestanforde-
rungen an den Wärmeschutz festgelegt sind, ist davon
auszugehen, dass die dort angeführten Werte
einzuhalten sind. In Abschnitt 5.2.2 heißt es, dass für das
gesamte Bauteil Rollladenkasten ein
Wärmedurchlasswiderstand von R = 1,0 m2 K/W für
den Deckel R = 0,55 m2 K/W einzuhalten ist.
Bei einer Berechnung mit den normierten Wärmeübergangswiderständen
ergibt sich ein U-Wert von
0,85 W/m2K. Dieser Wert stellt geringere
Anforderungen als die alte Wärmeschutzverordnung. Es ist
aber zu erwarten, dass sich kein Gebäudeplaner mit diesem
relativ schlechten Wert zufrieden geben
wird. Die Rollladenbranche legte sich deshalb auf einen
Mindestwert von 0,6 W/m2K fest.
Wärmebrückenzuschlag
Im Prinzip muss für alle Bauteilanschlüsse, also auch für
Rollladenkästen, bei der Berechnung des
Heizwärmebedarfs ein Wärmebrückenzuschlag angesetzt
werden. In der Energieeinsparverordnung
wird in $ 6 Absatz 2 gefordert:
"Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass der
Einfluss konstruktiver Wärmebrücken auf den
Jahres-Heizwärmebedarf nach den Regeln der Technik und den
im jeweiligen Einzelfall wirtschaftlich
vertretbaren Maßnahmen so gering wie möglich gehalten wird.
Der verbleibende Einfluss der Wärme-
brücken ist bei der Ermittlung des spezifischen, auf die wärmeübertragende
Umfassungsfläche
bezogenen Transmissionswärmeverlusts und des Jahres-Primärenergiebedarfs
nach Anhang 1,
Nr. 2.5 zu berücksichtigen." Unter Punkt 2.5 des
Anhangs 1 werden drei verschiedene Möglichkeiten
angegeben, den Einfluss der Wärmebrücken zu berücksichtigen:
1. durch Erhöhung der Wärmedurchgangskoeffizienten um 1,0
W/m2K für die gesamte wärme-
übertragende Umfassungsfläche
2. durch Erhöhung um 0,05 W/m2K bei Anwendung der
Planungsbeispiele nach DIN 4108 Beiblatt 2
(z.B. bei Rollladenkästen einen Rundumdämmung von 60 mm)
bzw. gleichwertiger Konstruktionen
3. durch genauen Nachweis nach DIN V 4108-6: 2000-11
Bei dem vereinfachten Verfahren, das in den meisten Fällen
angewendet wird, ist nur die Alternative 2
zulässig. Rollladenkästen, die das Ü-Zeichen tragen,
gelten bei Beachtung der Einbauvorschriften der
Hersteller als gleichwertig im Sinne des Beiblattes 2 der DIN
4108.
Bauphysikalische Werte für Rollladenkästen
Wärmedämmung des Rollladenkastens:
U-Wert (früher k-Wert) < 0,6 W/m2K
Wärmegedämmte Seitenteile und Auflagebereich:
Wärmedurchlasswiderstand R > 0,55 m2K/W
Wärmegedämmter Gurtauslaß:
Lüftungsrate C < 0,25 m3 / h (bei 50 Pa
Druckdifferenz)
Wärmegedämmter Revisionsdeckel:
Wärmedurchlasswiderstand R > 0,55 m2 K/W,
fugendicht eingebaut nach Einbauvorschriften des Herstellers
Rollladenkästen aus Kunststoff
Bei Rollladen-Fertigkästen aus Kunststoff bilden Fenster, Rollladen und
Kasten eine harmonische Einheit
und lassen sich mit wenig Aufwand komplett montieren. Kästen
und Rollladenprofile werden aus hochwertigem,
schlagzähem und wetterfestem Kunststoff hergestellt und
garantieren hohe Stabilität und Verwindungssteifheit.
Metallverstärkungen der einzelnen Profile geben zusätzlich
höhere Einbruchsicherheit.
Vorteile von Rollladenkästen aus Kunststoff
schnelle
und einfache Montage durch Komplett-Systeme
Anschläge
für perfekten Sitz der Dämmung und störungsfreie Funktion
Rollladenkästen
mit Dämmschale für optimale Isolierung
Revisionsklappen
wahlweise raumseitig oder nach unten möglich
stabile Befestigungstechnik
mit Metallprofil und Verschraubung des Kastens durch den Blendrahmen
pflegeleichtes,
licht- und witterungsbeständiges Material für dauerhaft attraktive Optik
als
Bedienungsvarianten sind Gurt, Kurbel und Motor realisierbar
Je nach Bedarf können Kunststoff-Rollladenkästen in der Werkstatt montiert und
mit dem Fenster
als Komplettbauteil auf die Baustelle geliefert oder vor Ort
mit wenigen Handgriffen auf dem Fenster
arretiert werden. Unterschiedliche Adapterprofile machen auch
die Kombination mit Fenstern
unterschiedlicher Hersteller möglich. Der PVC-Kasten kann
putzbündig eingesetzt oder nach dem
Aufbringen eines entsprechenden Trägermaterials überputzt
werden. Das Anbringen von handelsüblichen
Anschlusswinkeln ermöglicht eine zusätzliche Dämmung im
Innen- und Außenbereich. So lassen sich
auch unterschiedliche Wandstärken problemlos bestücken.
Seit über drei Jahrzehnten befasst sich die Unternehmensgruppe Heinzmann mit
der Entwicklung
und Herstellung von Rollladensystemen.
Merkmale
eines Qualitäts-Rollladensystems
Wissenswertes über Energie sparen
Wissenswertes
über staatliche Fördermittel
Wissenswertes über
Einbruchschutz
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