Verschiedene Arten von Rollladensicherungen können auch an
vorhandene Rollladensysteme im Nachhinein angebracht
werden. Sie
sollen das Hochschieben des Rollladens von außen verhindern. Dabei
unterscheidet man manuelle und automatische Systeme.
Manuelle
Systeme
Rollladenstiftverschluss
Ein
starker Stahlstift mit Feder wird durch Rahmen, Schiene und
Rollladen
gesteckt. Nach Betätigung des Bajonettverschlusses
entspannt sich die Feder, der Stift wird zur Rauminnenseite bewegt
und der Rollladen
freigegeben.
Seilzugssicherung
Diese moderne Rollladen-Seilzugstiftsicherung lässt sich spielend
leicht
an alle normalen Fensterrahmen mit einer Dicke von
mindestens 50 mm montieren. Die
Montage erfolgt ähnlich einer
Fahrradhandbremse – nur einfacher.
Automatische Systeme
Aufhängefedern
Diese
dienen sowohl zur Fixierung des Rollladens auf der Welle, als
auch zum Hochschiebeschutz. Die Federn drücken den
Rollladen an
die Kastenwand. Verfügt der Kasten innen über eine Kante (z. B.
Verbindung der Außenwand zum Oberteil, so wird der obere Stab des
Rollladens in
diese Ecke gedrückt und festgehalten. Diese Ausführung
gehört zur
Standardausstattung aller Heinzmann-Rollladensysteme.
GFK-Aufhängefedern zum
Clipsen
Zum Eindrehen in die vorhandenen Aussparungen
der Stahlwellen.
Aufsetzen – drehen - fertig!
Ideal bei Motorantrieb und hier speziell bei
der 40er Stahlwelle.
Nur beflockt lieferbar.
Siklett-Rollladensicherung
Diese
äußerst preisgünstige Sicherung basiert auf einem
Klettverschluss, wie
er auch an Taschen oder Textilien Verwendung
findet. Beim Hochschieben verhaken sich die beiden Klettbänder und
können
erst durch Betätigung des Rollladenantriebes wieder
voneinander getrennt werden.
Wirkt von unten eine
Kraft auf den Rollladen (wie beim Hochschieben),
so fällt ein entsprechender Hebel in eine Falle und wird dort
fixiert.
Erst durch Zug an der Bedienung löst sich die Falle und der Rollladen
ist wieder frei.
Automatische Rollladensicherung (für PVC-Panzer)
Wirkt von unten eine
Kraft auf den Rollladen (wie beim Hochschieben),
so fährt die Kralle in die Schieneninnenfläche und verhakt sich dort in
der entsprechend aufgerauhten Innenfläche bzw. an der für eloxierte
Schienen empfohlenen Folie. Erst durch Zug an der Bedienung
löst sich die Kralle (wird paarweise an jeder Laufschiene
angebracht)
|